FAZ plus ArtikelMobilität in Rhein-Main

Radschnellwege, Car-Sharing und Fußverkehr

Von Mechthild Harting
01.12.2020
, 15:10
Jeder Zweite fährt mit dem Auto zur Arbeit. Das will der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main ändern. Um Alternativen zu schaffen, stellt er eine Mobilitätsstrategie vor: Der Verband will „Kümmerer“ sein.

Mehr Radschnellwege, Park-and-Ride-Plätze, Bike-and-Ride-Anlagen, außerdem attraktivere Fußwege zu Bahnstationen und zusätzliche Haltestellen, um Busse und Bahnen besser zu Fuß erreichen zu können: das sind einige der 19 Vorschläge, die der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main gemeinsam mit Kommunen, Verbänden und Vereinen erarbeitet hat, um die Mobilität in der Region zu verbessern. Der Verband hat nach intensivem Austausch und zweijähriger Arbeit die 55 Seiten umfassende Mobilitätsstrategie für den Ballungsraum jetzt vorgelegt. „Wir wollen die Bewegungsqualität für alle in der Region erreichen und verbessern“, sagt Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands. Er ist nicht nur als Hauptamtlicher für die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet zuständig, sondern hat 2018 von den 75 Verbandskommunen auch den Auftrag bekommen, eine solche Strategie zu erarbeiten.

Der SPD-Politiker hat die Verpflichtung so interpretiert, dass der Verband sich nicht in den Kreis derer einreiht, die regionale Großprojekte wie die Regionaltangente West, die Nordmainische S-Bahn und den Ausbau der ICE-Strecke nach Darmstadt zusätzlich beraten. Denn die „Mobilitätswende hängt nicht nur von wenigen Großprojekten ab“, wie Kötter sagt. Es gebe viele kleinere Vorhaben, die sofort angepackt werden könnten: „Wir wollen loslegen.“

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Mechthild Harting - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Mechthild Harting
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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