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FAZ plus ArtikelFolgen des Niedrigwassers

Keine neuen Wehre und Schleusen am Rhein

Von Oliver Bock
 - 15:00

So schnell kann das gehen. Vor einer Woche noch wies der für die Binnenschifffahrt auf dem Rhein bedeutsame Pegel Oestrich einen Wert von nur noch 52 Zentimetern aus. Allein im Lauf des Mittwochs stieg er von 148 auf 196 Zentimeter, heute knackt er die Zwei-Meter-Marke. Der Stein, den Martin Brudermüller während des lang anhaltenden Niedrigwassers in den Rhein geworfen hat, schlägt gleichwohl bis heute hohe Wellen. Mit seiner Forderung, den 1230 Kilometer langen Strom mit Schleusen und Stauwerken ähnlich dem Main und Neckar so zu regulieren, dass die Bundeswasserstraße auch bei Niedrigwasser ihre Transportleistung weitgehend aufrechterhalten kann, hat der Chef des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF für Aufregung gesorgt.

Aus Sicht von Brudermüller dürfen sich die Konsequenzen solcher Dürresommer wie 2018 für den Rhein nicht wiederholen, weil das BASF-Stammwerk auf die Belieferung über den Strom angewiesen ist. Mehr Tanks vor Ort, der Bau einer Pipeline und mehr Schiffe mit geringem Tiefgang reichen womöglich nicht aus.

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Quelle: F.A.Z.
Oliver Bock
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.
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