FAZ plus ArtikelMehr Ruhe am Kinzigbogen Hanau

Wie sich Autoposer vergrämen lassen

Von Luise Glaser-Lotz
14.05.2021
, 07:30
PS-verliebt: Autoposer und Publikum am Kinzigbogen in Hanau
Motoren aufheulen lassen und mit Autos um die Wette fahren: Damit haben Autoposer viele Anwohner am Kinzigbogen in Hanau verärgert. Nun aber gehen Polizei und Centermanagement gegen sie vor.

Belästigungen von Anwohnern auf dem Hanauer Einkaufsareal Kinzigbogen durch so genannte Autoposer sind in den vergangenen Tagen und Wochen kaum mehr vorgekommen. Nach den Worten von Verkehrsdezernent Thomas Morlock (FDP) haben die von Stadt, Polizei und dem Centermanagement ergriffenen Schritte eine deutliche Entspannung der Situation bewirkt. Das Areal am Fachmarktzentrum und die umgebenden Straßen hatten sich etwa seit Jahresbeginn zunehmend zu einem beliebten Treffpunkt von Rasern und Autoposern im Rhein-Main-Gebiet entwickelt.

Vor allem an den Wochenenden versammelten sich auf dem Platz mehrere hundert Personen, um zu feiern, ihre Motoren aufheulen zu lassen oder um die Wette zu fahren. Bewohner eines nahegelegenen Wohngebiets klagten über Lärm bis in die späten Nachtstunden, Bedrohungen und zurückgebliebenen Müll. Die Stadt Hanau und das Centermanagement vereinbarten daraufhin, eine Zufahrt mit einer Schranke zu versperren, um den Posern den Fluchtweg abzuschneiden, wenn sich Polizeistreifen näherten. Die Polizei verstärkte ihre Kontrollen, während das Centermanagement einen privaten Sicherheitsdienst engagierte.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Glaser-Lotz, Luise (lu.)
Luise Glaser-Lotz
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.
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