FAZ plus ArtikelRMV-Geschäftsführer

„Der Trend zur Bahn ist ungebrochen“

Von Mechthild Harting und Ralf Euler
14.06.2020
, 19:36
Licht im Tunnel: Die Fahrgastzahlen im RMV steigen wieder.
Auch der Rhein-Main-Verkehrsbund hat schwindende Zahlen aufgrund der Corona-Pandemie zu beklagen. Dennoch sieht dessen Geschäftsführer das Auto nicht als Profiteur der Krise. Auch zum Tunnel unter dem Frankfurter Hauptbahnhof äußert er sich.
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Wann werden die Busse und Bahnen im RMV-Gebiet wieder voll besetzt sein, so wie vor der Corona-Zeit? Noch in diesem Jahr?

Wohl kaum. Man muss vielmehr sagen, dass die Krise zur Normalität geworden ist. Sie wird erst vorbei sein, wenn es einen Corona-Impfstoff gibt, wenn Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten und Geschäfte wieder uneingeschränkt geöffnet sind. Die Großveranstaltungen in den Stadien, das Rheingau Musik Festival – das alles fällt weg, die Einnahmen von den Fahrten dorthin fehlen uns. Viele Menschen sind noch im Homeoffice, die brauchen derzeit keine RMV-Zeitkarte. Wie lange das noch dauern wird, weiß niemand. Das kann bis Ende 2021 so gehen, vielleicht auch bis 2022 oder 2024. Für mich ist in dieser zur Normalität gewordenen Krise ein halbvoller Zug ein voller Zug.

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Quelle: F.A.S.
Mechthild Harting - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Mechthild Harting
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
Ralf Euler - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ralf Euler
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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