FAZ plus ArtikelUNESCO ehrt SchUM-Städte

„Jüdisches Erbe soll sichtbar werden“

Von Markus Schug
29.07.2021
, 14:55
Einstmals der größte seiner Art: der jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms
Die drei SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz sind das erste jüdische UNESCO-Welterbe in Deutschland. Zum rund 1000 Jahre alten jüdischen Erbe gehören unter anderem die beiden Friedhöfe „Judensand“ und „Heiliger Sand“ in Mainz und Worms.

Masel tov! Wir sind UNESCO-Welterbe“: Die freudige Botschaft steht auf einem großen, lilafarbenen Banner, das seit Dienstagabend einen Maschendrahtzaun an der Mombacher Straße in Mainz ziert. Was genau sich auf dem Hanggelände dahinter verbirgt, dürften bis dahin nur wenige Autofahrer gewusst haben.

Der Alte jüdische Friedhof auf dem Judensand gehörte bisher nicht eben zu den touristischen Hotspots der Stadt, die vor allem mit ihrem reichhaltigen römischen Erbe zu punkten verstand; bei Gästen aber auch auf den Dom, das Schloss und die kurfürstlichen Residenzen, den erfindungsreichen Medienrevolutionär Johannes Gutenberg sowie die Fastnacht und den Wein verweisen konnte.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schug, Markus
Markus Schug
Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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