FAZ plus ArtikelSportcamp an der Uni Mainz

Mit Gebrüll gegen Bewegungsmangel

Von Maik Jahn
31.08.2021
, 08:02
Einfach ausprobieren: Auf dem Campus der Uni Mainz konnten die Schüler verschiedene Sportarten testen - vom Skaten bis zum Turnen.
Im Corona-Lockdown haben sich Kinder und Jugendliche weniger bewegt. Das kann für sie schwere Folgen haben. Ein Sportcamp in Mainz will Abhilfe schaffen.
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Drei Superhelden fliegen in einer Turnhalle an der Uni Mainz durch die Luft. Jonathan, Mobasher und Kasem haben ein Trampolin vor einer Weichbodenmatte aufgebaut. Mit viel Gebrüll nehmen sie abwechselnd Anlauf, springen kräftig ab und fliegen mit vorangestreckter Faust wie Superman durch die Luft, bevor sie mit einem Bauchklatscher auf der Matte landen – und gleich darauf wieder Anlauf nehmen. Die Jungs sind drei von 45 Kindern, die am Kids-Feriencamp der Universität Mainz teilnehmen. In dem fünftägigen Ferienprogramm probieren die neun bis 13 Jahren alten Schüler nicht nur neue Sportarten aus. Sie sollen vor allem den Spaß an Bewegung finden und so den verheerenden Nebenwirkungen der Pandemie entgehen.

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„Ich habe früher im Verein Fußball gespielt“, erzählt der zehn Jahre alte Mobasher. „Aber da kann ich wegen Corona nicht mehr hin.“ So wie ihm geht es vielen Kindern seit Beginn der Pandemie. Schulen waren geschlossen, der Sportunterricht und Sport-AGs fiel häufig aus. Dazu mussten Vereine dichtmachen, während der Hochphase der Lockdowns waren sogar Spielplätze mit Flatterband abgesperrt.

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