FAZ plus ArtikelUniklinikum Gießen-Marburg

Grüne sprechen von Erpressung

Von Ewald Hetrodt, Wiesbaden
24.06.2022
, 14:38
Weiter Unruhe: Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg.
Der Streit zwischen der hessischen Regierungskoalition und Rhön über die Zukunft des privatisierten Klinikums eskaliert. Die Grünen unterstellen dem Vorstandsvorsitzenden Höftberger Zynismus.
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Die öffentliche Auseinandersetzung über die Zukunft des privatisierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg nimmt an Schärfe zu. Am Freitag kritisierte Daniel May, der Sprecher der grünen Landtagsfraktion für Hochschulmedizin, den Vorstandsvorsitzenden der Rhön Klinikum AG, Christian Höftberger. Dessen Äußerung, die einseitige Kündigung des Zukunftskonzepts biete einen größeren Freiraum für gute Verhandlungen, sei „an Zynismus nicht zu überbieten und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die um ihren Arbeitsplatz fürchten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten.

Wie berichtet, hatte der Konzern das aus dem Jahr 2017 stammende Zukunftskonzept in der vergangenen Woche gekündigt. So wurde verhindert, dass es sich mit dem Ablauf des 30. Juni automatisch um ein Jahr verlängert. Das Papier gilt aber noch bis Ende 2022. Wenn beide Seiten sich bis dahin einigen, kann es zu Anfang des nächsten Jahres durch eine neue Vereinbarung abgelöst werden.

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Quelle: htr.
Ewald Hetrodt - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ewald Hetrodt
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.
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