FAZ plus ArtikelTourismus in Hofheim

Nicht mehr unter Wert verkaufen

EIN KOMMENTAR Von Heike Lattka
22.10.2021
, 13:09
Ausflugsziel mit Weitblick: der Meisterturm im Hofheimer Wald
Hofheim ist nach sieben Jahren wieder dem Taunus Touristik Service beigetreten. Um bei Besuchern wirklich zu punkten muss die Stadt jetzt auch in ihre Ausflugsziele investieren.
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Es ist ein längst überfälliger Schritt, den Hofheim, die Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises, nun vollzogen hat. Wer sich vom großen Kuchen des Geschäfts mit dem Naherholungs-Tourismus ein Stück abschneiden will, der muss sich regional und landesweit vernetzen. Die nach dem Austritt 2014 nun vollzogene Rückkehr Hofheims in den Kreis der 36 Kommunen der Taunus Touristik Service kann sich somit für das schmucke Städtchen, das sich oftmals unter Wert verkauft, nur auszahlen. Der knapp 10.000 Euro hohe Beitrag, der als Obolus zu entrichten ist, werde aufgewogen durch ein Internetportal, das Millionen-Klicks nachweisen kann.

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Da muss Hofheim stattfinden und darf kein weißer Fleck in Veranstaltungskalendern bleiben. Denn es gibt lokale Angebote, mit denen Hofheim punkten kann: Da ist das große Waldgebiet mit immerhin 40 Prozent der Gemarkungsfläche eines der größten im gesamten Rhein-Main-Gebiet, das sich für Ausflüge und Touren geradezu anbietet. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen Bergkapelle, Gallusmarkt, die malerische Altstadt und die Michelsberger Kultur auf dem Kapellenberg, das Pompeji der Steinzeit.

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Heike Lattka - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Heike Lattka
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.
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