FAZ plus ArtikelBußgeldkatalog angepasst

Verbände fordern Sicherheitspersonal in Bus und Bahn

01.12.2021
, 12:34
Professionelles Sicherheitspersonal in ÖPNV? Verbände fordern Kontrollen durch ausgebildete Spezialisten.
Die Zahl der Neuaufnahmen wie auch die Inzidenz sinken leicht. Der hessische Landtag führt derweil die 3-G-Regel für den Plenarsaal ein. Verbände fordern Sicherheitspersonal für die ÖPNV-Kontrollen. Und Geldbußen werden angehoben.
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Hessen hat die Bußgelder bei Verstößen gegen Corona-Regeln teils deutlich angehoben. Wer gegen die Maskenpflicht beispielsweise als Kunde, Patient oder Fahrgast verstößt, muss künftig 100 Euro bezahlen, wie aus der neuen Verordnung hervorgeht. Bislang waren 50 Euro fällig. Wenn ein Besucher oder Gast falsche oder unvollständige Angaben zur Kontaktverfolgung macht, drohen 200 Euro Bußgeld statt wie bislang 100 Euro. Empfängt jemand trotz angeordneter Quarantäne Besuch, dann kann das mit 500 Euro Bußgeld geahndet werden. Der neue Bußgeldkatalog gilt seit 25. November. Auch andere Verstöße gegen Corona-Regeln können teuer zu Buche schlagen: Wer beispielsweise gegen die 3-G-Regel in öffentlichen Bussen und Bahnen verstößt, der wird mit 100 Euro zur Kasse gebeten. 3 G bedeutet, dass Fahrgäste geimpft, genesen oder getestet sein müssen.

Nachdem Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag die neuen Corona-Regeln für das Land verkündet hat, gibt es am Mittwoch ein wenig Hoffnung weckende Nachrichten: In Hessen haben sich innerhalb eines Tages 3132 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Am Tag zuvor hatte der Zuwachs bei 1767 Infizierten gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, sank dagegen am Mittwoch nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 3.32 Uhr) bermals leicht auf 268,3, von 272,7 am Vortag. Die Inzidenzen liegen dennoch überall in den Städten und Kreisen des Rhein-Main-Gebiets jenseits der 200er-Marke, Frankfurt weist 337 auf, der Odenwaldkreis liegt mit 561 an der Spitze. 14 weitere Menschen starben an oder mit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Erkrankung seit Beginn der Pandemie auf 8157.

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Quelle: dme./dpa
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