FAZ plus ArtikelSchwer durchschaubares Angebot

Die Tücken der Versicherung für das Haustier

Von Adrian Breitling
22.06.2020
, 09:01
Rechnungen vom Tierarzt können für Besitzer von Hund oder Katze teuer werden. Deshalb lohnt sich die Suche nach der passenden Versicherung. Das Angebot ist jedoch nicht leicht zu durchschauen.

In der Nacht hat es geregnet, das Gras ist noch feucht. Auf der sumpfigen Wiese schlagen fünf Hunde Haken, verstecken sich hinter Büschen und rauschen durch einen Bach. Skadi, Pedaci und Bo heißen drei von ihnen. Ihre Halterin ist Katarina Josephowitz. Die beiden anderen Hunde betreut sie lediglich. Das Hundehalterdasein besteht jedoch nicht nur aus Spaziergängen, weiß Josephowitz. Denn für das Wohlergehen ihrer Schützlinge trägt sie die Verantwortung, auch rechtlich haftet sie. Josephowitz ist dennoch gelassen. Sie hat für ihre Tiere entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Suche nach passenden Modellen sei allerdings heikel gewesen, berichtet sie. Denn das Angebot ist nicht so leicht zu durchschauen.

Zunächst raten die meisten Anlaufstellen wie die Verbraucherzentrale und der Bundesverband praktizierender Tierärzte zu einer Haftpflichtversicherung. Denn besonders im Straßenverkehr kann es zu Unfällen mit größeren Tieren wie Hunden und Pferden kommen, die für die Halter hohe Kosten nach sich ziehen. Auch anderen Menschen zugefügte Verletzungen durch Bisse oder Tritte können teuer werden. Haftpflichtversicherungen sind zudem vergleichsweise günstig. Etwa 100 Euro jährlich verlangen die Versicherer im Durchschnitt.

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