Wiesbadener Immobilie

City-Passage nach jahrelangem Leerstand verkauft

Von Robert Maus
23.06.2022
, 09:57
Wird abgerissen: Die seit Jahren leer stehende City-Passage in Wiesbaden
Nach jahrelangem Leerstand soll die City-Passage Wiesbaden abgerissen werden. Geplant ist ein Quartier mit Wohnungen, Büros und Gastronomie, das von zahlreichen Wegen und Gassen durchzogen wird.
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Nach einer jahrelangen Hängepartie ist der Verkauf der leer stehenden City-Passage in der Wiesbadener Fußgängerzone nun abgeschlossen. Das haben die Holding der Stadt Wiesbaden WVV, die Stadtentwicklungsgesellschaft und der Frankfurter Investor Art-Invest Real Estate in einer gemeinsamen Erklärung nach der notariellen Beurkundung mitgeteilt.

Das Unternehmen will das alte Gebäude abreißen und dort ein offenes Quartier mit dem Namen „Mauritius-Höfe“ errichten. Das Konzept sieht neben Einzelhandel auch Wohnungen, Büros und Gastronomie vor. Die Höfe sollen ein Quartier werden, das von Wegen und Gassen durchzogen wird. Zum Konzept gehört auch, die Verbindung zwischen Schwalbacher Straße, Kirchgasse und Kleiner Schwalbacher Straße sicherzustellen sowie die Faulbrunnenstraße anzubinden. Mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag können nun die „vertiefenden Planungen“ für das Projekt beginnen, teilten die Partner mit. Diese sollen von Art-Invest detailliert ausgearbeitet und mit den städtischen Ämtern und Behörden abgestimmt werden.

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Projekt Mauritius-Höfe bis 2027 umzusetzen

Die vertraglichen Vereinbarungen sehen vor, dass spätestens ein Jahr nach der Beurkundung ein genehmigungsfähiger Bauantrag bei der Bauaufsicht eingereicht wird, heißt es weiter. Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Verkauf der Passage an den Frankfurter Investor im Februar dieses Jahres genehmigt. Art-Invest hatte sich in einem Bieterverfahren um das etwa 7200 Quadratmeter große Areal durchgesetzt und den Zuschlag erhalten.

Laut Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) ist das Areal ein Schlüsselgrundstück für die Weiterentwicklung der Wiesbadener Innenstadt. „Ich bin froh, wenn es gelingt, das Projekt Mauritius-Höfe bis 2027 umzusetzen“, hatte Mende kurz nach der Entscheidung der Stadtverordneten mitgeteilt. Der Kaufpreis soll rund 27 Millionen Euro betragen.

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Quelle: F.A.Z.
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