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Als die Masken Namen hatten

Von Robert Maus
14.05.2022
, 17:14
Ralf Kiesslich, medizinischer Geschäftsführer der Wiesbadener Klinik, ist pandemieerprobt.
Am schlimmsten war der Dezember 2020, als 38 Corona-Patienten in der Intensivstation der Wiesbadener Helios Horst-Schmidt-Kliniken versorgt werden mussten. Nach mehr als zwei Jahren Pandemie ziehen die Ärzte jetzt Bilanz.
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Im Februar 2020 sitzt in einem Auto vor den Wiesbadener Helios Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) eine Patientin, die über den Frankfurter Flughafen gekommen ist und im Rheingau übernachtet hat. Sie zeigt die typischen Symptome und ist die erste Covid-Patientin. „Wir waren unsicher, wie wir mit dieser Patientin umgehen sollten“, erinnert sich Ralf Kiesslich, medizinischer Geschäftsführer der HSK, an diesen Tag und zieht nach 27 Monaten Pandemie eine erste Bilanz.

2172 Patienten wurden bislang in Wiesbadens größter Klinik mit Covid-19 behandelt, und 299 von ihnen starben an der Krankheit. „Das sind Schicksale, die uns alle bewegen“, sagt Kiesslich. Derzeit liegen noch drei Covid-Patienten auf der Intensivstation (Stand Freitag). Für ihre Behandlung sind die Ärzte der Horst-Schmidt-Kliniken mittlerweile erheblich besser gewappnet, denn es gibt ausführliche Informationen und auch Medikamente zur Bekämpfung einer Corona-Infektion.

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