FAZ plus ArtikelWiesbadener Pläne abgelehnt

Kein Riesenrad am Biebricher Rheinufer

Von Oliver Bock, Wiesbaden
18.10.2021
, 21:12
Kein Anblick für Biebrich: Ein Riesenrad wird es am Rheinufer bei Wiesbaden nicht geben.
Absage für die Pläne für ein ganzjähriges Riesenard am Rheinufer im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Die Furcht vor Streit beispielsweise mit Anwohnern war zu groß. Bei einem Behördentermin waren die Bedenkenträger nahezu unter sich.
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Wien und London haben eines, ebenso Singapur und Las Vegas. Am Wiesbadener Rheinufer allerdings wird es absehbar kein stationäres Riesenrad geben, das dank klimatisierter Kabinen ganzjährig betrieben wird und eine Attraktion nicht nur für die nach und nach wieder zahlreicheren Passagiere von Kreuzfahrtschiffen wird, sondern für alle Ausflügler. Zwar hatte sich Wirtschaftsdezernent Oliver Franz (CDU) für das Vorhaben des Schaustellers und Taunuswunderland-Betreibers Otto Barth erwärmt und eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung überzeugt, das Vorhaben ernsthaft zu prüfen. Doch nach den Ergebnissen einer ersten Machbarkeitsstudie sind die Chancen für ein „Rheinrad“ zwischen Biebricher Schloss und Zollspeicher auf den Nullpunkt gesunken.

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Mit dieser Studie war das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung beauftragt worden. Barth hatte in dem Riesenrad am Ufer des einwohnerstärksten Wiesbadener Stadtteils eine große Chance gesehen, nachdem er mit dem mobilen Riesenrad auf dem Mauritiusplatz zur Weihnachtszeit und während des zurückliegenden Sommers am Eltviller Rheinufer gute Erfahrungen gemacht hatte. Vor allem die Weinproben in Kooperationen mit Winzern und die Frühstücksevents mit Gastronomen waren gut gebucht.

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Oliver Bock - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Oliver Bock
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.
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