FAZ plus ArtikelErnüchterte Einzelhändler

„Seit Jahresbeginn ist die neue Altstadt regelrecht verwaist“

Von Petra Kirchhoff
05.02.2019
, 15:30
Wie im Freilichtmuseum: Bei „Feinform“ in der neuen Altstadt ist zur Zeit nicht viel los.
Waren die Erwartungen an die neue Frankfurter Altstadt womöglich zu hoch? Nach einem Monat mit wenig Umsatz wächst die Ernüchterung unter den Einzelhändlern – und das Klagen.

Bei „Marie Antoinette“ läuft der Ausverkauf. „Schweren Herzens muss ich mein Geschäft aufgeben, leider ist die Kundenfrequenz zu schlecht“, schreibt Bettina Paul, Inhaberin der Dessous-Boutique, in einem Kunden-Rundschreiben. Damit schließt vier Monate nach der offiziellen Eröffnung das erste Geschäft in der neuen Altstadt.

Paul macht dafür auch die Stadt verantwortlich. In einem Brief an die Verwaltung beklagt sie unter anderem die Zustände an der Braubachstraße (Bauzäune, Dixi-Klos). Außerdem seien „etliche Gewerbeflächen“ weiterhin geschlossen. Der Dom Römer GmbH als Vermieterin wirft sie vor, dass diese trotz zwei Monaten Umsatzausfall Miete „kassierte“.

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Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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