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FAZ plus ArtikelGuter Rat gegen fiese Chefs

So kommen Studenten in Aushilfsjobs zu ihrem Recht

Von Miriam Schröder
 - 09:27
Sozialberatung für Studenten: An der Goethe-Universität beraten zum Beispiel der Asta und die Gewerkschaft „Unterbau“. (Symbolbild)

Ihren Bachelor-Abschluss haben Carolin Zieringer und Clemens Schürmann schon seit einigen Jahren in der Tasche. Trotzdem sollten sie als studentische Hilfskräfte an der Goethe-Universität nur den Mindestlohn bekommen – obwohl es eine Selbstverpflichtung der Hochschule gibt, Bachelor-Absolventen 11,82 Euro die Stunde zu zahlen. Mit solchen Schwierigkeiten müssen sich Studenten oft herumschlagen: Rund 60 Prozent arbeiten nebenher, um sich ihr Studium zu finanzieren – die meisten im Büro oder in der Gastronomie. Viele kennen ihre Rechte als Arbeitnehmer nicht und wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen, wenn es Probleme gibt.

„Von einem Beratungsangebot an der Uni wussten wir nichts“, sagen Schürmann und Zieringer, die an der Goethe-Uni Politische Theorie mit dem Ziel Master studieren. Weil sie ihren Bachelor-Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen Fach gemacht haben, war in ihrem Vertrag mit der rechtswissenschaftlichen Fakultät zunächst in der Kategorie Bachelor-Abschluss „nein“ angekreuzt – schließlich konnten sie kein abgeschlossenes Jura-Studium vorweisen. „Allerdings haben wir die Stelle nur erhalten, weil es unter den Juristinnen und Juristen zu wenige qualifizierte Bewerber gab und wir uns mit Rechtsphilosophie fachlich besser auskennen“, berichtet Zieringer.

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Hilfe bei Ärger am Arbeitsplatz

Der Asta der Uni Frankfurt bietet zusammen mit der DGB-Jugend Hessen-Thüringen eine arbeits- und sozialrechtliche Anfangsberatung für Studenten an. Die offene Sprechstunde findet während des Semesters am Dienstag von 14.15 bis 15.45 Uhr und am Freitag von 12.15 bis 13.45 Uhr im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim statt, im Raum direkt neben der Pforte. Mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr und donnerstags von 10.15 bis 11.45 Uhr können sich die Studenten im „Random White House“ auf dem Westend-Campus beraten lassen. In der vorlesungsfreien Zeit werden zwei Termine je Woche angeboten. Die Beratung umfasst Fragen zu Rechten und Pflichten in Nebenjobs und bei Praktika sowie zur Sozialversicherung und zur Vereinbarkeit mehrerer Jobs. Wenn Studenten auf der Arbeit beleidigt, übergriffig behandelt oder diskriminiert werden, können sie sich an die Antidiskriminierungsbeauftragte der Goethe-Uni wenden. Sie werden dann vertraulich und unentgeltlich auf dem Campus Westend beraten. Ansprechpartnerin unter der E-Mail-Adresse antidiskriminierungsstelle@uni-frankfurt.de ist Anja Wolde, die das Gleichstellungsbüro leitet.

Quelle: F.A.Z.
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