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FAZ plus ArtikelEintracht vor Achtelfinale

Frankfurter Traumzeit vor dem Mailänder Dom

Von Daniel Schleidt, Mailand
 - 18:01
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Axel Hellmann kann das alles gar nicht glauben. „Das kommt mir vor wie in einem Traum, überragend“, sagt der Vorstand der Frankfurter Eintracht. Es ist Donnerstag, kurz vor 12 Uhr, und der Platz vor dem Wahrzeichen der Stadt Mailand, dem Dom, ist voller Fans. In neun Stunden beginnt das Spiel im Achtelfinale der Europa League zwischen Inter Mailand und Eintracht Frankfurt, und in vielen Straßen, Restaurants und auf Plätzen der zweitgrößten Stadt Italiens bereiten sich Sympathisanten des hessischen Fußballvereins auf ein großes Spiel vor. Auch Hellmann. Noch trägt der großgewachsene Mann aus der Eintracht-Führung Freizeitkleidung, doch gleich muss er für das offizielle Treffen mit Vertretern des achtzehnmaligen italienischen Meisters in den Anzug mit dem Klub-Emblem schlüpfen. Doch vorher will er noch eintauchen in die Welt der Fans, für die die Reise in die Hauptstadt der Lombardei ein Festtag ist.

Etwa 20.000 Hessen sollen sich seit Anfang der Woche auf den Weg nach Norditalien gemacht haben, zirka 15.000 von ihnen werden am Abend die Partie zwischen dem Bundesligaklub und dem Vertreter der italienischen Serie A sehen. Mit Genugtuung nimmt Hellmann die bis zum Mittag friedliche Atmosphäre auf dem Platz vor dem Mailänder Dom zur Kenntnis. Die Mannschaft, erzählt Hellmann, sitze zur gleichen Zeit im Hotel und spiele „Mensch, ärgere Dich nicht“. „Die wissen sehr genau, wie viele Menschen aus Frankfurt und der Region hierhergekommen sind, und sie können das kaum glauben.“

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Quelle: F.A.Z.
Daniel Schleidt
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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