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Fraport Skyliners

Finale für die Skyliners

Von Jörg Daniels
 - 09:52

Jetzt ist nur noch ein Platz frei. Fünf der sechs Teilnehmer für die drei Qualifikationsspiele zum Basketball-Pokalendturnier in Ulm stehen fest, nachdem die Bayreuther ihr Bundesliga-Spiel am Freitagabend in Göttingen gewonnen haben. Sich den Oberfranken anschließen könnten die Fraport Skyliners am Sonntag im finalen Zug. Würden sich die Frankfurter im Duell mit den Baskets aus Bonn (Spielbeginn: 17.30 Uhr) durchsetzen, würden sie ebenfalls zum sechsköpfigen Bewerberfeld für das am 17. und 18. Februar stattfindende Pokal-Top-Four-Turnier zählen.

Als erster Halbfinalteilnehmer sind die Ulmer als Gastgeber der Veranstaltung bereits gesetzt. Die sechs besten Teams der Bundesliga-Hinrunde – Ulm ist von dieser Wertung ausgenommen – ermitteln in drei Begegnungen die restlichen Protagonisten für den ersten Saisonhöhepunkt. Ausgelost werden die Entscheidungsspiele am Sonntag in der Halbzeitpause der Partie zwischen Bamberg und Ulm (Spielbeginn: 19 Uhr). Die Lose ziehen wird Armin Andres, der Vizepräsident für das Ressort Leistungssport beim Deutschen Basketball Bund (DBB). Im Lostopf befinden sich auch Bayern München, Ludwigsburg, Alba Berlin sowie der deutsche Meister und Pokalsieger Bamberg.

Bei Heimniederlage zweite Chance

Im Fall einer Heimniederlage gegen Bonn bliebe den Skyliners noch eine zweite Chance. Nur hätten sie die Sache nicht mehr in der eigenen Hand. Die Mannschaft von Cheftrainer Gordon Herbert müsste vielmehr darauf hoffen, dass die Bremerhavener ein zu starker Gegner für die Bonner sein werden. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht, weil die Norddeutschen als Tabellenvorletzter erst zwei Saisonerfolge vorweisen können. Außerdem wird die Begegnung am kommenden Donnerstag bei den heimstarken Bonnern ausgetragen. Die Skyliners, die in der Bundesliga wie die Rheinländer sechs Spiele verloren haben, sollten die Sache gegen den Tabellennachbarn also selbst regeln. Aber werden die Frankfurter dem Druck auch gewachsen sein? „Die Vorbereitung auf das Spiel wird wie immer sein“, kündigte Herbert an. „Als Mannschaft muss man lernen, mit solchen Situationen umzugehen. Man will ja auch in diese Lage kommen, in der ein Spiel entscheidend ist – egal, ob es in den Play-offs oder eben im Pokal ist.“

Personell ist die Situation bei den Skyliners weiter angespannt. Bundesliga-Topscorer Philip Scrubb, der pro Spiel 18,8 Punkte erzielte, hat sich nun entschieden, seine Knieverletzung konservativ behandeln zu lassen. Aufgrund eines Knorpelschadens hatte der kanadische Nationalspieler bereits die zurückliegende Saison komplett verpasst. Der treffsichere Aufbauspieler holte sich auch im Ausland den Rat von Ärzten ein, bevor er jetzt in Frankfurt seine Reha aufnahm. Eine kurzfristige Rückkehr ist auch bei Center Jonas Wohlfarth-Bottermann (Knie) und Niklas Kiel (Gehirnerschütterung) nicht anzunehmen. „Ich erwarte keinen unserer verletzten Spieler vor Februar zurück“, sagte Herbert.

Quelle: F.A.Z.
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