FAZ plus ArtikelKellerei der Staatsweingüter

Eine Chance für Eltville

EIN KOMMENTAR Von Oliver Bock
30.06.2022
, 19:13
Nur noch eine Hülle des Gebäudes: Blick in den Fasskeller der Kellerei
Der Weg ist endlich frei für die Bebauung der ehemaligen Kellerei der Hessischen Staatsweingüter in Eltville. Gut, dass die Stadtverordneten Einsicht gezeigt haben.
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Der vordere Rheingau ist ein begehrtes Pflaster für Wohnungssuchende. Doch in Eltville, Walluf und Kiedrich sind Grundstücke, Häuser und Wohnungen rar und teuer. Eine Stadt wie Eltville tut sich jedoch schwer, neue Grundstücke auszuweisen, weil niemand einer weiteren Zersiedelung der Weinregion das Wort redet. Der Rheingau soll seine Reize nicht verlieren.

Doch auch die Verdichtung bestehender Quartiere ist kein einfaches Unterfangen. Das eineinhalb Hektar große Areal der ehemaligen Staatsweingüter-Kellerei aber ist in seinem 6000 Quadratmeter großen rückwärtigen Teil für eine vergleichsweise dichte Bebauung gut geeignet. Insgesamt mehr als 140 neue Wohnungen sind ein Glücksfall für Eltville, auch wenn sie vielleicht erst 2026 bezugsfertig sein werden. Die Pläne der Architekten Christoph Mäckler können sich sehen lassen. Wenn sich ihre Ideen auf dem verschachtelten Areal so verwirklichen lassen, wie es von den Planern den Kommunalpolitikern vorgestellt wurde, entsteht ein kleines urbanes Quartier mit sozialem Charakter.

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Quelle: F.A.Z.
Oliver Bock - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Oliver Bock
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.
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