FAZ plus ArtikelProblemhunde

Wenn der beste Freund zubeißt

Von Jennifer Gliemann
03.05.2018
, 16:09
„Tiere in Not Odenwald“: Alexandra Egli kümmert sich um problematische Hunde.
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Immer wieder werden Menschen von aggressiven Hunden verletzt oder getötet. Im Odenwald bekommen problematische Vierbeiner nun eine neue Chance. Doch das geht nicht ohne Regeln.
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Taxon ist ein Frops – ein Bulldogge-Mops-Mix. Er ist zwölf Wochen alt und wurde vor einer Woche bei Tino, dem Tierheim „Tiere in Not Odenwald“ in Reichelsheim abgegeben. Der Welpe hängt träge auf dem Arm von Alexandra Egli, der Zweiten Vorsitzenden des Vereins. Er ist gerade aufgewacht und schaut mit großen Augen auf das Treiben im Hof, wo Menschen um einen Sonnenschirm sitzen und Hunde umherlaufen.

Taxon lebte bei einer Familie mit kleinen Kindern, die jedoch keine Ahnung von Hunden hatte und ihn nach vier Tagen wieder bei Ebay verkaufte, wo sie ihn kurz zuvor für 800 Euro erworben hatte. Sie bekamen noch 600 Euro – und Taxon ein neues Zuhause. Aber nur für fünf Tage. Das Tier sei viel zu anstrengend, klagte die Familie, als sie Taxon ins Heim brachten, wie Egli erzählt. „Solche Geschichten wiederholen sich täglich. Wenn es schwierig wird, gibt man den Hund ab, statt sich mit ihm auseinanderzusetzen.“

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