FAZ plus ArtikelVideosprechstunde

Der kurze Weg zum Arzt

Von Petra Kirchhoff
23.11.2020
, 14:37
Videosprechstunden sollen auch hierzulande Alltag werden. Nahezu im Monatstakt kommen neue Terminvermittler und Apps auf den Markt, die um Ärzte und Patienten buhlen. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Ein Kassenrezept gibt es online noch nicht.

Video statt Wartezimmer – diese Botschaft kommt gut an in Zeiten, in denen sich niemand gerne in eine volle Arztpraxis setzt, schon gar nicht, wenn die eigene Nase läuft, der Kopf heiß ist und der Verdacht besteht, man könne sich bereits mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Krank zum Arzt muss niemand mehr, denn der Gesetzgeber hat die Regeln wegen Corona gelockert. Ärzte dürfen ihren Patienten zurzeit unbegrenzt Videosprechstunden anbieten. Seit Juli gilt zudem, dass eine Krankschreibung für maximal sieben Tage auch per Video möglich ist, wenn der Versicherte der Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung die Untersuchung aus der Ferne zulässt. Nach den Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die in der vergangenen Woche publik wurden, soll das auch möglich sein, wenn die Corona-Pandemie vorbei ist.

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Quelle: F.A.Z.
Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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