FAZ plus ArtikelDeichsanierung in Offenbach

Der freie Blick auf den Main wäre zu gefährlich

Von Jochen Remmert
09.10.2018
, 08:29
Verborgenes Schmuckstück: Der Blick auf das Isenburger Schloss wird weiterhin durch den Maindeich verstellt.
Gute Ideen scheitern manchmal an der Realität: Der Offenbacher Plan, den Maindeich in Höhe des Isenburger Schlosses zu senken, ist nicht genehmigungsfähig. Die Hochwassergefahr wäre zu groß.
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Die Idee war gut, aber sie lässt sich nicht realisieren. Die Absicht, die notwendige Sanierung des Offenbacher Maindeichs dazu zu nutzen, vom Fluss aus einen freien Blick auf städtebauliche Schmuckstücke wie das Isenburger Schloss, den D’Orvillepark und den Lilypark zu schaffen, ist für jeden nachvollziehbar, der das reizvolle Areal sieht. Doch daraus wird nichts.

Denn den im Planungsentwurf der Stadt vorgesehenen Vorschlag, die für den freien Blick notwendige Lücke im Deich in Höhe der Schloßstraße bei Hochwassergefahr mit Hilfe von mobilen Elementen zu schließen, hat das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt in seinem Entwurf zum betreffenden Planfeststellungsbeschluss verworfen. Nun hat der Magistrat den Stadtverordneten, die die Absenkung schon gutgeheißen hatten, vorgeschlagen, den Offenbacher Entwurf so zu verändern, dass etwa zur bestehenden Verbindung zwischen Mainufer und Stadt für Radfahrer und Fußgänger in Höhe der Schloßstraße noch eine zweite nahe der Herrnstraße hinzukommen könnte.

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Jochen Remmert - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Jochen Remmert
Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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