FAZ plus ArtikelKürbisse zu Halloween

Eine Kugel für den guten Zweck

Von Katharina Iskandar
28.10.2021
, 10:50
Bereit für Halloween und mehr: Hunderte Kürbisse auf einem Feld bei Frankfurt.
Halloween steht vor der Tür. Und mit dem Fest ist auch der Kürbis wieder da. Was die Frucht mit der Panzerschale für unseren Alltag bedeutet.
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Mit dem Kürbis ist das so eine Sache. Vermutlich kann niemand genau sagen, wann genau die herbstlichen Früchte Einzug gehalten haben in die heimischen Küchen, auf den Balkonen, in den Vorgärten. Gekocht, geschnitzt, oder einfach nur auf der Fensterbank drapiert. Mit Namen wie Hokkaido, Sweet Dumpling oder Baby Boo. In Gelb, Rot, Weiß und Orange. In der Küche galten Kürbisse lange als Geheimtipp. Inzwischen ist die Vielfalt des heimischen Kürbismarkts schier unendlich groß, auch über die gastronomischen Möglichkeiten hinaus.

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Kürbisse gibt es klein wie Tennisbälle. Und riesig, gefühlt so groß wie ein Kleinwagen. Man kann sagen, dass die Kürbis-Manie in Deutschland um sich gegriffen hat. Wer jemals auf einem Kürbismarkt war, weiß, dass es längst nicht mehr darum geht, wer die schönste Frucht im ganzen Land vom Acker zieht. Sondern auch: die meisten, die größten, die längsten, die ausgefallensten. Kurzum: die, vor denen Besucher staunend stehen bleiben und sich die Augen reiben. 2006 wurden laut Statistischem Bundesamt noch Speisekürbisse auf einer Ackerfläche von 1217 Hektar angebaut, 2018 waren es schon 4150 Hektar. Tendenz steigend.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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