FAZ plus ArtikelWeltkriegsbombe in Wiesbaden

Schulen als Notunterkünfte

Von Oliver Bock
16.04.2021
, 19:34
In Wiesbaden wurde auf einem Feld eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Entschärfung am Sonntag soll voraussichtlich zwei Stunden dauern. Rund 3500 Wiesbadener müssen dafür ihre Häuser verlassen.

Größere Sorgen sind nicht angebracht: Die Bombe auf dem Feld bei Biebrich sei „gesichert“, heißt es aus dem Wiesbadener Rathaus. Entschärft allerdings wird sie erst am Sonntag. Dazu müssen dann vor 11 Uhr rund 3500 Wiesbadener ihre Häuser verlassen. Gegen 15 Uhr soll die Entschärfung durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes beginnen. Nach zwei Stunden könnte schon alles erledigt sein. Danach soll die Bombe mit ihren rund 50 Kilogramm Sprengstoff zur Entsorgung zunächst in ein Zwischenlager im Vogelsbergkreis gebracht werden. Vermutlich gegen 18 Uhr, vielleicht aber auch schon früher, können die Bürger wieder zurück in ihre Häuser.

Die insgesamt 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischer Herkunft war am Dienstag bei Sondierungsarbeiten für das neue Wohnquartier „Gräselberg – Auf den Eichen“ auf einem Feld nahe der Autobahn A 643 entdeckt worden. Seither wird sie bewacht und regelmäßig kontrolliert. Laut Feuerwehr hat sie an beiden Enden jeweils einen mechanischen Zünder. Diese beiden Zünder würden nach der Entschärfung unmittelbar gesprengt: „Es wird ein leiser Knall wahrnehmbar sein“, heißt es zur Vorwarnung aus dem Rathaus.

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Oliver Bock - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Oliver Bock
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.
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