FAZ plus ArtikelTreibhausgase aus Hessen

Abbau klimaschädlicher Emissionen verlangsamt sich

Von Falk Heunemann
14.01.2022
, 08:08
Methan ist ebenfalls klimaschädlich. Das Treibhausgas entweicht hauptsächlich in der Tierhaltung, in Mülldeponien und in Kompostierungsanlagen.
In Hessen werden deutlich weniger klimaschädliche Gase emittiert als früher. Die Reduktion wird aber von Jahr zu Jahr kleiner, zeigt eine neue Bilanz des Landes. Zudem sind wichtige Branchen nicht berücksichtigt.
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„Drastischer Rückstand“, „Mammutaufgabe“, „die Klimaziele werden verfehlt“ – die Worte, mit denen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) Anfang der Woche die deutsche Klimapolitik bewertete, klangen dramatisch.

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Eine neue Treibhausbilanz für Hessen ergibt ein differenzierteres Bild. Das Positive: Die Bürger und Unternehmen verursachen von Jahr zu Jahr immer weniger Treibhausgase, die zur Erderwärmung beitragen. Im Jahr 2019, für das jüngste Zahlen vorliegen, sind die Emissionen abermals im Vergleich zum Vorjahr gesunken, auf 39,1 Millionen Tonnen. Das ist ein Viertel weniger als im Jahr 1990. Und das, obwohl inzwischen 600. 000 Einwohner mehr in Hessen leben und sich das Bruttoinlandsprodukt beinahe verdoppelt hat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Heunemann, Falk
Falk Heunemann
Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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