FAZ plus ArtikelNeue Schutzvorgaben

2-G-Regel für Händler „das kleinere Übel“

Von Petra Kirchhoff
02.12.2021
, 14:43
Unübersichtlich: Die wechselnden Corona-Regeln stellen den Handel auf die Probe, auch im MyZeil.
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Hurra schreit niemand, aber die Einzelhändler in Hessen sind froh, dass ein Lockdown, zumindest vorerst, vom Tisch ist. Der Ladenschluss vom vergangenen Dezember, als die Türen mitten im Weihnachtsgeschäft zubleiben mussten, steckt vielen noch in den Knochen.
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Freier Zugang war einmal. Wenn am Montag die schärferen Corona-Regeln in Hessen in Kraft treten, dürfen nur noch Geimpfte und Genesene Ladengeschäfte in den Einkaufsstraßen betreten. Freien Zugang haben Ungeimpfte dann nur noch zu den Geschäften, die für die täglich notwendige Grundversorgung stehen: etwa Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Getränkemärkte, Reformhäuser, Garten- und Baumärkte, ebenso Optiker.

Die sogenannte 2-G-Regel war den Händlern schon seit Mitte Oktober erlaubt, sie konnten dann auf Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichten. Das wird mit der neuen Verschärfung nicht länger erlaubt sein, die Maske muss künftig auch bei Geimpften und Genesenen auf der Nase sitzen bleiben. Gleichwohl hatten nur wenige Händler von der bisherigen 2-G-Möglichkeit Gebrauch gemacht, in erster Linie auch, um niemanden zu vergraulen, wie es in der Branche hieß: Man brauche jeden Kunden.

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Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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