FAZ plus Artikel3 G am Arbeitsplatz

Wenn die Werkskarte gesperrt wird

Von Daniel Schleidt
24.11.2021
, 17:12
Klarheit am Arbeitsplatz: Hessen setzt auf 3G.
Seit Mittwoch gilt die 3-G-Regelung am Arbeitsplatz. Für Unternehmen bedeutet das neue Gesetz viel Aufwand. Für Mitarbeiter kann es drastische Folgen haben.
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Auch wenn die Politik zu spät gehandelt habe: Dirk Pollert hält 3 G am Arbeitsplatz für den richtigen Ansatz. Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) sieht in dem Recht von Arbeitgebern, von ihren Mitarbeitern vor dem Betreten von Bürogebäuden oder Produktionswerken den Impfstatus abzufragen oder nach einem negativen Test zu verlangen, den „Schlüssel zu weiteren Verbesserungen beim Corona-bedingten Arbeitsschutz in den Betrieben“. Seit Mittwoch greift die neue 3G-Regel am Arbeitsplatz, wonach alle Beschäftigten vor Ort dann geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Doch was heißt das konkret?

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Bei der Frankfurter DZ Bank wurden alle Mitarbeiter in den vergangenen Tagen darüber informiert, dass sie ihren Impf- oder Genesenenstatus freiwillig im Zutrittssystem der Bank hinterlegen und damit Zugang zu den Gebäuden des Konzerns erhalten können. Wer keinen solchen Nachweis erbringen oder hinterlegen möchte, braucht jeden Tag einen Test, der vom Empfangspersonal kontrolliert wird, wie eine Sprecherin mitteilt. Ähnlich verfährt die Frankfurter Sparkasse, wo Impf- oder Genesenen-Nachweise ebenfalls elektronisch eingereicht werden können und andernfalls tagesaktuelle Tests nötig sind, um in die Zentrale oder eine der Filialen zu kommen, wo teils die Filialleiter und deren Stellvertreter diese Nachweise kontrollieren müssen, wie eine Sprecherin berichtet.

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Autorenporträt / Schleidt, Daniel
Daniel Schleidt
Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.
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