FAZ plus ArtikelEnergiepreise

Höherer Gaspreis frisst Senkung beim Strompreis gleich wieder auf

Von Inga Janović
17.05.2022
, 18:07
Die Unternehmenszentrale der Mainova in Frankfurt.
Der Frankfurter Energieversorger Mainova erhöht zum Juli seine Tarife. Strom wird allerdings billiger.
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Zum 1. Juli wird für alle Verbraucher der Strom günstiger – die Versorger sind verpflichtet, den Wegfall der EEG-Umlage an ihre Kunden weiterzugeben. Am Anstieg der Ausgaben für Energie sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen wird das allerdings wenig ändern, wie auch die Bekanntmachung des Frankfurter Energieversorgers Mainova vom Dienstag zeigt: Der Strompreis geht zwar um 3,72 Cent pro Kilowattstunde runter, zugleich aber kündigt das Unternehmen zum 1. Juli Erhöhungen der Tarife für Gas und Trinkwasser an.

Letztere fällt noch moderat aus. Der Jahresgrundpreis des Aqua-Classic-Tarifs steigt von 42 auf 43,93 Euro, zudem geht der Preis für den Kubikmeter Wasser um 3,5 Prozent auf 2,08 Euro hoch. Das bedeutet laut einer Modellrechnung der Mainova für einen Haushalt mit 150 Kubikmetern Wasserverbrauch im Jahr monatliche Mehrkosten von 96 Cent beziehungsweise ein Plus 11,57 Euro im Jahr. Begründet wird die Erhöhung mit Kostensteigerungen für Material und Personal für den Betrieb der Wasserversorgung.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Janovic, Inga
Inga Janović
Redakteurin im Regionalteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortliche Redakteurin des Wirtschaftsmagazins Metropol.
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