FAZ plus ArtikelGrundsteuer

In der Mitte

EIN KOMMENTAR Von Manfred Köhler
15.06.2021
, 18:21
Komplizierte Rechnung: Die neue Grundsteuer (Symbolbild)
Die hessische Landesregierung sucht für die Neuregelung zur Berechnung der Grundsteuer einen Mittelweg. Sollten die Kosten für Steuerzahler sehr hoch ausfallen wird der Zorn vermutlich die Kommunen treffen.

Grundsätzlich möchte Hessen nach einem alten Slogan immer gern „vorn“ sein, aber manchmal ist es auch richtig, sich in der Mitte zu bewegen. Bei der Grundsteuer zeichnet sich für dieses Bundesland ein solcher Mittelweg ab, und es muss in diesem Fall nicht der schlechteste sein.

Die Grundsteuer, die jeder zahlt, entweder als Bewohner einer eigenen Immobilie oder als Mieter, muss nach einer Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts auf eine neue Rechtsgrundlage gestellt werden. Das ist leicht nachzuvollziehen, denn die heutigen Berechnungsgrundlagen sind viele Jahrzehnte alt, aber es ist schwer zu verwirklichen. Denn wie hoch ist der Wert eines Grundstücks und einer Immobilie?

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Köhler, Manfred
Manfred Köhler
Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.
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