FAZ plus ArtikelCorona-Boom der Hofläden

Wo der Einkauf zum Erlebnis wird

Von Patricia Andreae
09.05.2021
, 09:00
Weil Kantinen und Restaurants geschlossen sind, profitiert der gesamte Lebensmittelhandel in der Corona-Krise. Das zeigt sich besonders besonders bei den Hofläden, da sie noch mehr bieten als gute Nahrungsmittel.

Auf der Wiese neben dem Parkplatz hüpfen ein paar Lämmer. Vor dem Hofladen des Dottenfelderhofs stehen Autos aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und sogar aus Mannheim und Fulda. Ein Vater mit zwei Mädchen auf Rollschuhen steuert das Hof-Café an, das Waffeln zum Mitnehmen bietet. Ein Elternpaar zeigt ihrem Kleinkind den offenen Kuhstall. Der Biohof am Rand von Bad Vilbel ist von jeher ein Ort, den viele nicht nur besuchen, um Gemüse, Eier, Milch und Fleisch sowie Wurst, Brot, Käse und andere Produkte aus der hofeigenen Produktion zu kaufen.

Im vergangenen Sommer ist der Hofladen in einen luftigen Neubau mit 800 Quadratmetern Fläche umgezogen. „Es ist immer ein schöner Ausflug, aber besonders in Corona-Zeiten“, sagt eine Frau, die mit ihrer Freundin und zwei Kindern unterwegs ist. Einen besseren Zeitpunkt für den neuen Laden, der es mit manchem städtischen Bio-Supermarkt aufnehmen kann, hätte es kaum geben können. Denn Corona hat die Nachfrage nach regionalen Produkten und insbesondere Bio-Lebensmitteln deutlich in die Höhe getrieben.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Andreae, Patricia (cp.)
Patricia Andreae
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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