Auch als Hybrid erhältlich

Opel baut neuen Astra von November an in Rüsselsheim

13.07.2021
, 12:45
Rüsselsheimer: Opel baut im Stammwerk von November an auch den neuen Astra
Noch baut Opel nur den Insignia in Rüsselsheim. Doch nach den Ferien kommt der DS4 ins Stammwerk. Und Opel bestätigt den November als Termin für den Start der Produktion des Astra.

Nach den Sommerferien bekommen die Beschäftigten im Opel-Stammwerk Rüsselsheim wieder deutlich mehr zu tun. Der Autobauer richtet eine zweite Schicht ein. Denn außer dem als Flaggschiff apostrophierten Mittelklassewagen Insignia bauen die Arbeiter nach den Ferien auch der DS4. Klar ist das schon seit Monaten. Noch unklar ist dagegen, wann genau der Produktionsstart für das französische Modell sein wird. August oder September, heißt es. Ganz anders verhält es sich mit dem neuen Astra. Der Kompaktwagen erscheint zwar später als der DS4 in Rüsselsheim, aber der Termin für den Beginn der Fertigung steht schon: Von November an sollen die Beschäftigten dieses für Opel so wichtige Auto bauen.

Der bisherige Opel-Chef Michael Lohscheller wird dieses Ereignis nicht mehr in diesem Amt erleben: Er verlässt das Unternehmen zum 1. September. Dies teilte der Autobauer am Dienstag überraschend mit.

Wie der Kleinwagen Corsa steht der Astra bisher für etwa ein Viertel der Verkäufe der einzigen deutschen Tochtergesellschaft des Stellantis-Konzerns. Der neue Corsa wiederum ist Marktführer in seinem Segment. Fast ein Viertel der neu zugelassenen Fahrzeuge dieses Typs entfallen dabei auf die Elektro-Variante.

Gebaut wird der neue Astra auf eine Konzern-Plattform namens EMP2, die auf PSA zurückgeht und auch für den DS4 genutzt wird. Sie erlaubt sowohl Hybride mit Verbrenner- und Batterieantrieb als auch reine Diesel und Benziner. Wie Opel ankündigt, gibt es in dem Auto keine herkömmlichen analogen Anzeigen mehr. Vielmehr biete der Astra eine neue Mensch-Maschine-Schnittstelle mit extrabreitem Touchscreen, wie er vom Tablet oder Smartphone bekannt ist.

Der Autobauer legt ungeachtet der Menge an französischer Technik im Auto Wert darauf, den Astra am Stammsitz entworfen und entwickelt zu haben. Dort betreibt die Stellantis-Tochter weiter ihr Entwicklungszentrum, das nach dem Personalabbau der vergangenen Jahre und dem Teilverkauf an den Dienstleister Segula aber kleiner als früher ist. Überhaupt arbeiten am Stammsitz noch etwa 10.000 Beschäftigte, etwa 4000 weniger als noch vor fünf Jahren.

Unseren Bericht zu einer Probefahrt mit dem Prototyp des neuen Astra lesen Sie hier.

Quelle: thwi.
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