FAZ plus ArtikelVerschiedene Geräte im Test

Ein Restrisiko bei Luftfiltern bleibt

25.01.2021
, 06:09
Wie gut filtern Luftreiniger-Geräte Keime oder Viren tatsächlich? Die Stiftung Warentest hat die drei besten Produkte geprüft. Für das Ergebnis kommt es auch auf die Größe des Raumes an.

Luftreiniger-Geräte versprechen, Keime oder Viren aus der Luft zu fangen. Doch wie gut sind die Geräte, wenn sie länger im Gebrauch sind? Die Stiftung Warentest hat für das aktuelle Heft die drei besten Luftreiniger aus einem Test im März vergangenen Jahres daraufhin geprüft, wie viele Aerosole sie filtern. Das Ergebnis: Der Philips AC2889/10 kann es am besten, auf Platz zwei liegt der Rowenta Intense Pure Air Connect PU6080. Das dritte Gerät, Soehnle Airfresh Clean Connect 500, schwächelt jedoch im Laufe der Zeit.

Geprüft wurden die Luftreiniger mit neuen wie gealterten Filtern in einem Raum mit 16 Quadratmetern Fläche und 40 Kubikmetern Raumvolumen. Im Neuzustand sind nach 20 Minuten die meisten virengroßen Tröpfchen weg: bei Philips und Rowenta zu je 95 Prozent, bei Soehnle zu 90 Prozent. Doch bei simulierter Alterung änderte sich das Bild deutlich. Die Geräte von Philips und Rowenta steckten die Alterung zwar gut weg – die Zahl der kleinsten Partikel sank um rund 90 und 80 Prozent –, doch der Soehnle-Lüfter kam nur noch auf 46 Prozent. Danach würden also noch viele Tröpfchen in der Raumluft schweben.

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Quelle: hoff.
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