FAZ plus ArtikelUnternehmen in Rhein-Main

Stärker als vor der Krise

Von Daniel Schleidt
14.11.2020
, 20:00
Unternehmen aus der Rhein-Main-Region kommen offenbar besser durch die Corona-Zeit als anderswo in Deutschland. Trotzdem sind viele in der Existenz bedroht, während andere gerade jetzt durchstarten wollen.

Eine gute Bratwurst ist krisensicher, und trotzdem hatte Lars Obendorfer Angst, und zwar jede Menge davon. Die Corona-Krise, der Lockdown: drei Tage lang ging es dem Geschäftsführer der Bratwurst-Kette „Best Worscht in Town“ aus Neu-Isenburg richtig schlecht, „das ist mir hart an die Nieren gegangen“, sagt er. Dann stand er auf und machte alles anders: Seitdem hat er die Filialen umgebaut, zwei neue eröffnet und seine Würste in den Regalen von 370 Rewe-Märkten plaziert.

Die jüngere Geschichte von „Best Worscht“, das in Frankfurt und im Umland längst Kultstatus erlangt hat, ist eine von jenen Anekdoten, die in der Covid-19-Pandemie Mut machen. Denn selbst in einer stark von den Corona-Maßnahmen betroffenen Branche wie der Gastronomie ist es möglich, das Tal der Krise mit neuem Schwung zu verlassen – so man es denn schafft, heil durchzukommen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schleidt, Daniel
Daniel Schleidt
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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