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Wie aus 300. 000 Preisen eine Inflationsrate entsteht

Von Falk Heunemann
28.07.2022
, 13:31
App statt Formular: Preisermittler in einem Frankfurter Supermarkt
Um die Entwicklung von Preisen zu ­berechnen, schwärmen in Hessen jeden Monat ­Dutzende ­Ermittler in Tausende Geschäfte aus. Doch das reicht bei Weitem noch nicht aus.
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Der Satz, den das Hessische Statistische Landesamt am Ende eines jeden Monats in einer Pressemitteilung veröffentlicht, klingt simpel: „Die Verbraucherpreise in Hessen sind im Juni um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen“, lautete er zum Beispiel zuletzt. Nahezu gleichlautend war er einen Monat zuvor, im Mai, nur dass die Rate damals bei 8,4 Prozent lag.

Doch so einfach der Satz klingt, so folgenreich ist er: Geschäfte richten ihre Preise danach aus, Gewerkschaften ihre Lohnforderungen, Anleger überlegen, ob sie ihr Vermögen umschichten, Banken erhöhen oder senken die Zinsen auf Guthaben und Kredite. Und in der Politik wird diskutiert, ob es Subventionen oder Steuersenkungen geben müsste. Und all das wegen einer einzigen Zahl. Doch bevor sie an jedem Monatsende veröffentlicht werden kann, müssen die Statistiker rechnen. Viel rechnen.

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Autorenporträt / Heunemann, Falk
Falk Heunemann
Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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