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Wohnen in Rhein-Main

Wo lässt es sich in Frankfurt noch günstig leben?

Von Manfred Köhler
 - 08:32
Hohe Mietpreise: Wer in Frankfurt leben möchte, muss nicht selten tief in die Tasche greifen.

Nirgendwo sonst lässt sich im Rhein-Main-Gebiet so günstig wohnen wie im Main-Kinzig- und im Wetteraukreis. Das Statistische Landesamt veröffentlichte Zahlen, wonach die Nettokaltmiete im vergangenen Jahr in diesen beiden Regionen zusammengenommen 6,70 Euro je Quadratmeter betrug.

Wer hingegen mittendrin im Ballungsraum wohnen möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: In Frankfurt wurden 2018 im Schnitt 9,80 Euro fällig. Die anderen Städte und Kreise des Rhein-Main-Gebiets liegen erwartungsgemäß dazwischen: die drei Landkreise, die den Taunus im Namen führen, kommen zusammen auf 8,50 Euro, die Landkreise Groß-Gerau und Offenbach auf 7,70 Euro.

Wer noch günstiger wohnen möchte als in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis, muss noch weiter wegziehen von Frankfurt. Am niedrigsten sind die Mieten in den Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner mit lediglich 4,80 Euro.

Detailliertere Angaben machte das Statistische Landesamt gestern nicht. Die Daten basieren auf einer Zusatzerhebung zum Mikrozensus, weshalb die Zahl der Befragten vergleichsweise niedrig sei. Deshalb seien zum Teil mehrere Kreise zusammengefasst worden. Ablesen lässt sich allerdings der Anstieg der Mieten in den vergangenen Jahren. Wer vor 2015 in Frankfurt eine Mietwohnung bezog, zahlte 2018 im Schnitt 8,90 Euro, wer kürzere Zeit in seiner Wohnung lebt, muss hingegen 11,50 Euro entrichten. Vergleichbare Anstiege gab es überall in Hessen.


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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Köhler, Manfred
Manfred Köhler
Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.
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