FAZ plus ArtikelNeue Autobahn GmbH

Wo das Straßennetz besser werden soll

Von Markus Schug
18.01.2021
, 12:30
Die neue Autobahn GmbH soll es richten: Der Bund kümmert sich fortan selbst um sein gut 13.000 Kilometer langes Fernstraßennetz. Viel Arbeit gibt es dabei besonders in der Rhein-Main-Region.

Auf den ersten Blick hat sich nur der Name geändert: Autobahn GmbH. So ist es seit Jahresanfang auf den Jacken jener Mitarbeiter zu lesen, die bis dato als Beschäftigte von Landesbetrieben wie Hessen Mobil im Einsatz waren, um ganzjährig auf den Hauptreiserouten den Verkehr am Laufen zu halten. Dies geschah meist ohnehin im Auftrag des Bundes. Fortan soll das mehr als 13.000 Kilometer lange deutsche Autobahnnetz nun aber zentral von Berlin aus betreut werden; und zwar durch eine hundertprozentige Bundesgesellschaft. Weil dies, so jedenfalls lautet die Idee, für die Zukunft ein „schnelleres Planen und effizienteres Bauen“ ermögliche. Was die Arbeit auf den zahlreichen Großbaustellen im Land im Idealfall also noch dazu billiger machen soll.

Ohne viele Worte ist die in der Hauptstadt schon lange erwogene Umstrukturierung zum 1. Januar vollzogen worden. Wie zu erwarten war, lief etwa bei der technischen Ausstattung der Dependancen zunächst nicht alles reibungslos. Seit zwei Wochen sind, von einigen Ausnahmen abgesehen, nun allerdings nicht mehr die Bundesländer für die Autobahnen zuständig, sondern die 2018 eigens dafür gegründete Infrastrukturgesellschaft: mit zehn regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen, 189 Autobahnmeistereien und mehr als 10.000 Mitarbeitern.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Schug, Markus
Markus Schug
Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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