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Ruhrtriennale

Barbara Frey wird neue Intendantin

 - 17:46
NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen stellt Barbara Frey (rechts) als neue Intendantin der Ruhrtriennale vor.

Die Schweizer Regisseurin Barbara Frey wird neue Intendantin der Ruhrtriennale. Nordrhein-Westfalens Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) informierte am Mittwoch in Düsseldorf über den Aufsichtsratsbeschluss der Kultur Ruhr GmbH. Frey werde ab November 2020 die künstlerische Leitung des größten Kulturfestivals in Nordrhein-Westfalen übernehmen. Sie sei dann verantwortlich für die Spielzeit 2021 bis 2023.

Frey nannte die Spielorte der Ruhrtriennale „historisch gesehen unvergleichlich“ und einzigartig. „Aus stillgelegten Stahlwerken und Zechen entstehen immer wieder neue Denkorte der Kultur“, sagte sie. Das sei eine große Herausforderung und eine schöne Vision für die intensive Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kunstformen und anderen kulturellen Zusammenhängen.

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„Universe Incomplete“ – Ruhrtriennale 2018

Die 56-jährige Frey war zuvor zehn Jahre lang Intendantin des Schauspielhauses Zürich und leitete das Haus mit einem facettenreichen Spielplan und einem klug ausgewählten Schauspielensemble sehr erfolgreich. Sie folgt auf Stefanie Carp, die die Ruhrtriennale seit 2018 zusammen mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler leitet. Carp war wegen ihrer Festivalplanung mit der israelkritischen Band „Young Fathers“ und ihres medialen Umgangs mit dem Thema im vergangenen Jahr heftig kritisiert worden.

Das experimentelle Kulturfestival in den monumentalen Industriebauten des Ruhrgebiets bekommt alle drei Jahre eine neue Leitung. Intendanten waren unter anderem Johan Simons, Gerard Mortier, Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels. Der Jahresetat beträgt rund 14 Millionen Euro und wird zum großen Teil vom Land Nordrhein-Westfalen bezahlt. Das Fest findet dieses Jahr vom 21. August bis zum 29. September statt.

Die diesjährige Spielzeit der Ruhrtriennale steht unter dem Motto „Zwischenzeit“. Unter der derzeitigen Intendantin Stefanie Carp sind vom 21. August bis zum 29. September rund 150 Veranstaltungen mit 840 Künstlern aus 35 Ländern geplant. Insgesamt stehen 35 Produktionen und Projekte auf dem Programm. Spielstätten für Musiktheater, Schauspiel, Musik, Tanz und Installationen sind 13 Orte in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck.

Quelle: dpa
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