FAZ plus ArtikelDenk ich an Sport (32)

„Was bleibt, sind stille 1:1-Situationen“

Von Moritz Rinke
13.04.2020
, 08:55
Mann in Corona-Quarantäne: „Keine EM, kein Training, keine Stadionbesuche, nicht mal ein Mineralwasser mit Thomas Tuchel“
Moritz Rinke ist Dramatiker und Schriftsteller. Hier erzählt er von einer existentiellen Liebe und wie sie sein Leben veränderte, von einem der berührendsten Momente seines Lebens und von einer Fahrt in Aubameyangs Lamborghini.
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Moritz Rinke, 52 Jahre, zählt zu den erfolgreichsten Bühnenautoren seiner Generation, zuletzt feierte sein Stück „Westend“ am Deutschen Theater Berlin Premiere. Rinke ist zudem Top-Scorer der DFB- Autorennationalmannschaft, mit der er 2015 das Buch „Man muss ein Spiel auch lesen können: Ein schwarz- gelbes Jahr“ (Blumenbar) herausbrachte. Rinke lebt als freier Autor in Berlin. (witt.)

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Wenn ich als Kind erkältet war, im Bett lag und nicht zur Schule gehen konnte, erlaubten mir meine Eltern, sofern ich fieberfrei war, die erste Halbzeit abendlicher Fußballspiele im Fernsehen anzuschauen. So kam ich zum Halbfinale der EM 1976. Jugoslawien gegen Deutschland. Zur Halbzeit stand es 2:0 für Jugoslawien, und ich lag mit Tränen und dem „Kicker“ im Bett. Als der gerade eingewechselte Dieter Müller den Ausgleich zum 2:2 erzielte, weckte mich mein Vater, und ich durfte in der Verlängerung auch noch zwei weitere Müller-Tore zum 4:2-Endstand sehen.

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Quelle: F.A.S.
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