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FAZ plus ArtikelFormel-1-Pilot Ricciardo

Im Adelsstand

Von Hermann Renner, Montreal
 - 08:54
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Mit Daniel Ricciardo hatte keiner gerechnet. Nicht einmal sein Arbeitgeber Red Bull. Eigentlich sollte Max Verstappen gegen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel um den WM-Titel fahren. Der Holländer ist seit seiner Vertragsverlängerung die gefühlte Nummer eins im Team. Ricciardos Vertrag läuft Ende 2018 aus. Verstappen hatte noch bis einschließlich 2019 einen Vertrag, mit Klauseln, die es ihm unter bestimmten Umständen erlaubt hätten, vorzeitig auszusteigen. Red Bull wusste um das Begehren der Konkurrenz. Deshalb bezahlt man jetzt ein kleines Vermögen, um Verstappen ohne Ausstiegsklauseln bis 2020 an sich zu binden. Er spielt seit dieser Saison in der 30-Millionen-Euro-Liga von Hamilton, Vettel und Alonso und soll damit doppelt so viel verdienen wie sein Teamkollege. Er ist die Zukunft. Ricciardo schon die Vergangenheit?

Verstappens Verbleib im Team hatte Priorität. Red Bull nahm in Kauf, dass Ricciardo nun seinerseits um einen neuen Vertrag pokert. Der Australier wird mit jedem Rennen wertvoller. Nicht Verstappen fährt auf Titelkurs, sondern er. In den ersten sechs Rennen stellte Ricciardo die Erwartungshaltung bei Red Bull auf den Kopf: 72 Punkte für ihn, für Verstappen nur 35. Er hat zwei Rennen gewonnen, Verstappen keins. Er stand einmal auf der Pole Position, der Teamkollege nie. Er muss sich zwei halbe Fehler anrechnen lassen, Verstappen sechs. Ricciardo drehte sich in Barcelona in einer neutralisierten Phase des Rennens, allerdings ohne Platzverlust.

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Quelle: F.A.Z.
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