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Formel-1-Reglement

Todt für Tankstopps

Von Christoph Becker, Silverstone
15.07.2019
, 09:15
„Pit Stop“ bei der Formel 1: Reifenwechsel mit oder ohne Volltanken? Bild: Picture-Alliance
Die Diskussionen um das Reglement der Formel 1 halten an. Fia-Chef Todt spricht sich für die Wiedereinführung der Tankstopps aus. Die Teamchefs sehen das skeptisch.

Jean Todt, der Präsident des Internationalen Automobilverbandes Fia, hat in die anhaltenden Diskussionen um das ab 2021 geltende Formel-1-Reglement eine Wiedereinführung von Tankstopps eingebracht. Todt sagte in Silverstone, er persönlich sehe Tankstopps gerne, er würde aber auch eine Studie befürworten, in der Vor- und Nachteile einer Wiedereinführung untersucht werden.

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Tankstopps gab es in der Formel zuletzt in der Saison 2009. Die Diskussion zwischen den Formel-1-Eigentümern Liberty Media und den Teams um die künftigen Regeln zieht sich längst länger als ursprünglich geplant. Bis Ende Oktober soll eine Einigung über das technische und das sportliche Reglement erzielt werden. Prinzipiell haben die Teams einem Ausgabendeckel von 175 Millionen Dollar im Jahr zugestimmt, Fahrer wie Lewis Hamilton und Sebastian Vettel warnen allerdings zunehmend dringlich, dass sie mit dem jetzigen Gewicht der Autos (740 Kilogramm einschließlich eines verpflichtenden Fahrergewichts von 80 Kilogramm) nicht zufrieden sind. Eine weitere Gewichtssteigerung auf 765 Kilogramm lehnen sie ab. Vor Einführung der Hybridmotorenformel zur Saison 2014 wogen die Autos einschließlich Fahrer 642 Kilogramm.

Todt begründete seinen Vorschlag auch damit, dass die Möglichkeit des Nachtankens erlaube, mit knapp gefüllten Tanks und dementsprechend leichteren Autos zu fahren. Die Teamchefs stehen einer Wiedereinführung skeptisch gegenüber. Sie haben diese, die für 2017 geplant war, im Jahr 2015 blockiert.

Für die Teams bedeuten die Tankstopps zusätzliche Kosten, die insbesondere bei einem gedeckelten Budget in die Entwicklung der Rennwagen fließen könnten. Red-Bull-Teamchef Christian Horner sagte in Silverstone, der Grund für die Abschaffung der Tankstopps sei gewesen, dass die Boxenstoppstrategie zu große Bedeutung bekommen habe und die Zuschauer zu wenig Überholmanöver auf der Strecke zu sehen bekamen.

Quelle: F.A.Z.
Christoph Becker
Sportredakteur.
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