FAZ plus ArtikelGrüne Motorsport-Technologie

Rebellen und Pioniere der Formel 1

EIN KOMMENTAR Von Anno Hecker, Zandvoort
06.09.2021
, 08:51
Für Sebastian Vettel ist grüne Technologie keine Frage der Autofarbe.
Die Botschaft ist längst angekommen. Die Formel 1 bemüht sich um eine umweltfreundliche Zukunft. Was fehlt, sind politische Entscheidungen des Managements, den Prozess zur Einführung zu beschleunigen.
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Die Formel 1 ist ein leichtes Ziel für Umwelt-Aktivisten. Wer 45 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht und doch nur ankommt, wo er losgefahren ist, kann keiner Attacke ausweichen, schon gar nicht davonfahren mit der Beschleunigung von null auf 100 in 2,5 Sekunden. Im Gegenteil, eine zunehmende Beschleunigung vergrößert nur die Trefferfläche. Und so erregt auch der Protest von „Extinction Rebellion“ in Zandvoort zu Recht Aufmerksamkeit.

Man kann darüber streiten, ob eine 73 Jahre alte, 4,2 Kilometer lange Rennstrecke in den Dünen zu den jüngsten, skandalösen Umweltsünden der Menschheit zählt. Und ob es nicht noch ganz andere Veranstaltungen des Sports auf aller Welt gibt, die in relativ kurzer Zeit alles in allem wesentlich mehr Energie verbrauchen bei einer Spaßveranstaltung. Ein, zwei Spieltage der Fußball-Bundesliga zum Beispiel.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hecker, Anno
Anno Hecker
Verantwortlicher Redakteur für Sport.
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