FAZ plus ArtikelFormel 1 in Austin

Antagonisten mit Kalkül

25.10.2021
, 20:34
Verstappen präsentiert sich in Austin als taktischer Rennfahrer – und siegt.
Max Verstappen beweist beim Sieg in Austin seine Entwicklung zu einem ebenbürtigen Rivalen von Rekordsieger Lewis Hamilton. Der Kampf von Fahrern und Teams um den WM-Titel erreicht das höchste Niveau.
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Die Siegerzeremonie nach dem Großen Preis der USA am Sonntag in Austin entspricht nicht nur dem Spektakel, mit dem der Sport in Nordamerika gern kombiniert wird, sie besitzt auch die passende Symbolik zum 17. WM-Lauf der Formel 1. Das Cabriolet, mit dem der vom Basketballer zum Rapper und DJ mutierte Shaquille O’Neal den Pokal für den Tagessieger Max Verstappen in die Boxengasse karrte, hatte nicht bloß landestypische XXL-Ausmaße.

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Vor allem wurde das im direkten Vergleich zu den futuristischen Grand-Prix-Rennwagen etwas merkwürdig anmutende Gefährt vom Gehörn einer in diesem Landstrich weit verbreiteten Rinderart gekrönt. Die Chance bei den Hörnern zu packen: Das ist exakt das, was der WM-Führende Max Verstappen aus den Niederlanden bei seinem ersten Sieg in den USA getan hat. Auf eine Art und Weise, wie sie bisher meist von Titelverteidiger Lewis Hamilton an den Tag gelegt wurde, der im Showdown der letzten Runde nur um etwas mehr als eine Sekunde unterlegen war.

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