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Formel 1 in Abu Dhabi

Auftritt von Vettel und Leclerc fällt aus

Von Anno Hecker, Abu Dhabi
Aktualisiert am 28.11.2019
 - 11:10
Vaterfreuden für Vettel: Der Ferrari-Pilot fehlt zunächst in Abu Dhabi (Foto vom Rennen in Austin).
Nach der Kollision von Brasilien wurde die Pressekonferenz mit den beiden Ferrari-Piloten mit Spannung erwartet. Nun aber fehlt Vettel zunächst in Abu Dhabi – weil er wieder Vater wurde. Dafür äußert sich der Teamchef.

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel wird an diesem Donnerstag nicht wie vorgesehen auf der Rennstrecke von Abu Dhabi Rede und Antwort stehen. Der viermalige Weltmeister bleibt der obligatorischen Pressekonferenz wegen der Geburt seines dritten Kindes, eines Jungen, fern. Vettel ist bereits Vater von zwei Töchtern. Der 32 Jahre alte Heppenheimer soll erst im Laufe des Tages in das Emirat reisen, wo am Sonntag mit dem Großen Preis von Abu Dhabi das Finale der Saison ausgetragen wird (14.10 Uhr MEZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1, bei RTL und Sky).

Der Auftritt des Ferrari-Piloten zusammen mit seinem Teamkollegen, Charles Leclerc, bei der vom Internationalen Automobil-Verband Fia angesetzten Pressekonferenz war mit Spannung erwartet worden. Beide waren beim vergangenen Rennen in Brasilien kollidiert und deshalb ausgeschieden. Teamchef Mattia Binotto hatte das Verhalten seiner Fahrer als „dumm“ bezeichnet und soll in mehreren Gesprächen auf sie eingewirkt haben. Auf die Frage in Abu Dhabi, ob er mit seinen beiden Fahrern reinen Tisch gemacht habe, antwortete Teamchef Mattia Binotto: „Ja, das haben wir getan.“ Noch am Sonntag nach dem Formel-1-Rennen vor knapp zwei Wochen und auch in den Tagen danach habe man den Unfall besprochen.

„Wir haben zusammen diskutiert, alle drei zusammen“, sagte Binotto in einem vom Rennstall vor dem letzten Formel-1-Saisonrennen in Abu Dhabi veröffentlichen Video, in dem der Scuderia-Teamchef Fragen von Fans beantwortete. Seiner Einschätzung nach haben Vettel und Leclerc verstanden, dass die Kollision in der Schlussphase von Interlagos „nicht akzeptabel“ sei. „Wir wissen, wie wir weitermachen müssen.“ Beide Fahrer mussten das Rennen in Brasilien nach dem Unfall aufgeben.

Binotto beschrieb Vettel und Leclerc als „gute Teamkollegen“. Das liege daran, da „beide sehr schnell“ seien, „gute Teamspieler“ und eine „großartige Mischung“ darstellen würden. Hier Leclerc, „jung und talentiert“, dort Vettel, „ein Weltmeister mit viel Erfahrung.“ Das Verhältnis zwischen dem 32-Jährigen und dem 22-Jährigen sei einfach bestens, beteuerte Binotto. „Sie haben Spaß zusammen, weil sie eine gute und harmonische Beziehung haben, was sich vielleicht ziemlich von dem unterschiedet, was man sonst liest oder denkt. Man könnte meinen, dass sie einen Konflikt auf der Strecke haben, aber das ist nicht der Fall.“

Quelle: FAZ.NET/dpa
Autorenporträt / Hecker, Anno
Anno Hecker
Verantwortlicher Redakteur für Sport.
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