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„Team USA“ gegen Hope Solo

„Wir haben sie alle gelöscht“

Von Daniel Meuren, Lyon
Aktualisiert am 03.07.2019
 - 13:03
Hope Solo war einst Weltklasse-Torfrau der Amerikanerinnen.
Nach Eskapaden und einer Beleidigung flog Hope Solo aus dem Team der Amerikanerinnen. Nun verteilt sie vor allem Seitenhiebe gegen Trainerin Jill Ellis. Deren Spielerinnen setzen ein deutliches Zeichen gegen die einstige Torfrau.

In Zeiten der sozialen Medien ist die denkbar eindeutigste Form der Distanzierung von alten Freunden das „Löschen“. Sei es in Form eines Entfolgens bei Twitter oder Instagram oder gar des Entfernens aus dem Freundeskreis bei Facebook. Hope Solo hat demnach gut 23 Follower oder „Freunde“ weniger, wenn man Becky Sauerbrunn glauben darf.

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Frauenfußball-WM
Amerikanerinnen spielen sich ins Finale

Die amerikanische Innenverteidigerin berichtete nach dem amerikanischen 2:1-Sieg über England im Halbfinale der Frauen-WM davon, dass ihr Team nun endgültig genug habe von der Kritik der früheren Weltklassetorhüterin, die nach diversen Eskapaden und vor allem einer Beleidigung der schwedischen Gegnerinnen als „Feiglinge“ nach der Niederlage im olympischen Viertelfinale von 2016 aus dem Nationalteam verbannt worden war.

Solo hatte während der WM nun Kolumnen geschrieben für den „Guardian“ und die BBC, in denen sie immer wieder Seitenhiebe verteilte gegen die amerikanische Trainerin Jill Ellis, die sie für ihren Rauswurf verantwortlich macht. Ellis sei keine Führungsfigur und eigentlich eine schwache Frau neben Tony Gustavsson, im Vergleich zum englischen Trainer Phil Neville sei sie die taktisch viel weniger befähigte Trainerin. Nach dem Sieg über Spanien im Achtelfinale hatte sie behauptet, dass das Team nicht vorbereitet gewesen sei auf die Stärke des Gegners am Ball.

Bei ihren ehemaligen Teamkameradinnen, mit denen Solo vor vier Jahren noch die WM gewonnen hatte, kommen die Worte der mittlerweile der Realität etwas entrückt wirkenden 37 Jahre alten Amerikanerin nicht gut an. „Wir haben sie alle gelöscht“, sagte Sauerbrunn. Deutlicher geht es nicht.

Quelle: FAZ.NET
Daniel  Meuren - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Daniel Meuren
Sportredakteur.
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