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Hass gegen Trump-Kritikerin

Rapinoe-Plakate mit Beleidigungen beschmiert

Aktualisiert am 11.07.2019
 - 10:59
Parade für die Weltmeisterinnen: Die amerikanische Fußball-Kapitänin Megan Rapinoe feiert mit den Fans in New York.
Die amerikanische Fußball-Nationalspielerin setzt sich für LGBTQ-Rechte ein und hält sich mit Kritik an Donald Trump nicht zurück. Nun wurde ein unschöner Vorfall aus New York bekannt. Die Polizei ermittelt.

Plakate mit dem Abbild der amerikanischen Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe sind in einer New Yorker U-Bahn-Station mit Beleidigungen beschmiert worden. Es werde wegen möglicher Hasskriminalität ermittelt, teilte die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die beschmierten Poster seien bereits am Montag in der Station Bryant Park im Stadtteil Manhattan entdeckt und inzwischen gesäubert worden.

Einem Bericht von CNN zufolge seien auf den Postern auch homophobe Beschimpfungen zu lesen gewesen. Rapinoe, die bei der WM in Frankreich am Sonntag zur besten Spielerin gewählt worden war, ist lesbisch und setzt sich für LGBTQ-Rechte ein. LGBTQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und queere Menschen. Die 34-Jährige ist zudem eine Kritikerin des amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

Die Fußballerinnen der Vereinigten Staaten hatten am Mittwoch ihren WM-Triumph mit einer Parade in New York gefeiert. „Wir müssen mehr lieben, weniger hassen. Mehr zuhören, weniger reden. Das ist unsere Verantwortung. Unsere Verantwortung, die Welt zu einem besseren Ort zu machen“, hatte Rapinoe dabei gesagt. Bereits zuvor hatte sie abermals betont, einer Einladung des Präsidenten ins Weiße Haus nicht folgen zu wollen. Dies würden auch die Mitspielerinnen, mit denen sie geredet habe, so sehen.

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Mehr Liebe, weniger Hass

Sie erneuerte dabei auch ihre Kritik an Trumps Slogan „Make America Great Again“ (deutsch: „Macht Amerika wieder groß“), mit dem er 2016 seine Wahl beworben hatte. „Ich würde sagen, dass eure Botschaft mich ausschließt. Ihr schließt mich aus, ihr schließt Menschen aus, die wie ich aussehen. Ihr schließt auch people of colour aus“, sagte Rapinoe.

Solche oder ähnliche Statements der Republikaner seien laut Rapinoe ein Zeichen für eine Abkehr von liberalen Werten. „Man besinnt sich da auf eine Ära zurück, die nicht für jeden großartig war“, sagte Rapinoe: „Vielleicht war sie das für ein paar Leute, und vielleicht ist es heute großartig für einige wenige, aber nicht für genug Amerikaner.“

Quelle: jaeh./dpa
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