French Open in Paris

Zverev nimmt erste Hürde locker

22.05.2022
, 19:53
Berappelt sich wieder: Alexander Zverev
Alexander Zverev erreicht ohne große Mühe die zweite Runde der French Open. Nach schwierigen Monaten kommt er nun wieder besser zurecht.
ANZEIGE

Dominant und konsequent: Alexander Zverev hat seine Auftakthürde bei den French Open locker genommen. Der beste deutsche Tennisspieler setzte sich am Sonntag in Paris mit 6:2, 6:4, 6:4 gegen den österreichischen Qualifikanten Sebastian Ofner durch und war am ersten Turniertag der einzige Lichtblick aus deutscher Sicht.

Die großen Prüfungen warten noch auf den 25 Jahre alten Hamburger, der zuletzt nach schwierigen Monaten wieder besser zurechtkam. Mit den Halbfinals in Monte Carlo und Rom sowie dem Endspiel in Madrid zeigte Zverev, dass er der Spitze näher kommt, doch die Wahrnehmung als echter Titelanwärter muss er sich erst wieder erarbeiten. Gegen den Serben Dusan Lajovic oder den Argentinier Sebastian Baez kann der Weltranglistendritte den nächsten Schritt dahin machen.

ANZEIGE

Schon ausgeschieden

Vorbei ist das Turnier dagegen schon für Daniel Altmaier, Tatjana Maria und Jule Niemeier nach dem Auftakttag, an dem weiter auch über die Streichung der Weltranglistenpunkte für Wimbledon diskutiert wurde. Am Montagnachmittag (gegen 16 Uhr/Eurosport) greift auch Angelique Kerber nach ihrem Turniersieg in Straßburg ein, es geht gegen die Polin Magdalena Frech. Mit der für sie „besten Vorbereitung auf Roland Garros“ will die 34-Jährige mit „viel Selbstvertrauen“ ihren Negativlauf nach drei Erstrundenniederlagen in Paris beenden.

Niemeier feierte dagegen ihr Major-Debüt. Dabei legte sie wild entschlossen los und brachte mit echtem Powertennis die frühere US-Open-Siegerin und Paris-Finalistin Sloane Stephens bei der 7:5, 4:6, 2:6-Niederlage in Bedrängnis, verlor am Ende aber angeschlagen. „Es ist schon sehr bitter und frustrierend“, klagte die 22 Jahre alte Dortmunderin. Maria, die im April mit ihrem Titelgewinn in Bogota für Aufsehen gesorgt hatte, war beim 3:6, 3:6 gegen die Rumänin Sorana Cirstea letztlich chancenlos.

Altmaier, der auf Rang 54 der Weltrangliste geklettert ist, ärgerte sich nach seinem 1:6, 3:6, 6:4, 3:6 gegen den Spanier Jaume Munar über sich selbst. „Die Niederlage ist wirklich wie ein Schlag ins Gesicht, aber ich muss aufstehen und hart arbeiten“, sagte der 23-Jährige aus Kempen.

ANZEIGE

Das war auch Zverevs Rezept nach den vielen Rückschlagen in dieser Saison inklusive seines Ausrasters in Acapulco, der ihm lange nachhing. Nun scheint er sich mehr und mehr zu berappeln und spielt bislang eine gute Sandplatzsaison. Auch angestachelt von der Teenager-Sensation Carlos Alcaraz, die Zverev zuletzt ein wenig den Rang als Titelanwärter in der französischen Hauptstadt ablief, will er ein starkes Turnier spielen. Der Anfang ist gemacht.

ANZEIGE
Quelle: sid
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Fahrradhelm
Fahrradhelme im Test
Baufinanzierung
Erhalten Sie Ihren Bauzins in 3 Minuten
Spanischkurs
Lernen Sie Spanisch
ANZEIGE