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FAZ plus ArtikelParallelen bei Merkel und Löw

„Hierzulande werden Krisen mit Betriebsunfällen verwechselt“

Von Sarah Obertreis
 - 17:14
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Parallelen zwischen Bundeskanzlerin und Bundestrainer werden momentan laufend gezogen. Sie haben schon 1997 in Ihrem Buch „Doppelpässe. Fußball & Politik“ auf Analogien zwischen den beiden Ämtern hingewiesen. Wo sehen Sie diese Ähnlichkeiten?

Es sind symbolische Korrespondenzen. Das fängt beim Klassiker an: den alten Patriarchen Konrad Adenauer und Sepp Herberger, die mit einfachen Lebensweisheiten wie „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“ oder „Die Lage war noch nie so ernst“ populär wurden. Diese Parallelen haben sich bei Helmut Kohl und Franz Beckenbauer fortgesetzt: Beckenbauer drückte dem Rest der Welt sein Bedauern aus, dass die Deutschen nach der Wiedervereinigung unschlagbar wären, Kohl versprach blühende Landschaften. Heute ist es ähnlich: Merkels Ausspruch nach der verlorenen Bundestagswahl, sie wisse nicht, was sie anders machen könne, entsprach Jogi Löws sture Feststellung nach der Auftaktpleite gegen Mexiko: „Am Plan wird nix geändert.“

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