5:0 bei Erzgebirge Aue

Schalke mischt wieder im Aufstiegsrennen mit

22.01.2022
, 22:32
Bejubelte seinen 14. Saisontreffer: Schalkes Simon Terrode
Der FC Schalke schließt mit einem eindrucksvollen Sieg zu den Aufstiegsrängen der zweiten Liga auf. In Aue gewinnt der Bundesliga-Absteiger 5:0. Auch Top-Torjäger Simon Terrode trifft mal wieder.
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Der FC Schalke 04 hat seine schwache Auswärtsserie beendet und hält in der zweiten Liga Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Das Team von Trainer Dimitrios Grammozis setzte sich am Samstag 5:0 (2:0) beim FC Erzgebirge Aue durch und feierte den ersten Auswärtssieg seit Mitte Oktober. Simon Terodde (36. Minute) und Andreas Vindheim (38.) brachten die Gäste auf Siegkurs. Vor 1000 Zuschauern sorgte Danny Latza (51./63) mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung, Marvin Pieringer (72.) stellte den Endstand her.

2. Bundesliga

Angesichts zuletzt verspielter Punkte hatte Grammozis von seiner Mannschaft „über 90 Minuten“ eine starke Leistung gefordert, „nicht nur über 55“. Bis zum Doppelschlag durch Terodde und Vindheim war es aber ein zunächst recht ausgeglichenes Spiel auf ramponiertem Platz. Erst ein flacher Ball des Debütanten Vindheim sorgte für Chaos im Strafraum, Terodde kam irgendwie an den Ball und traf zur verdienten Führung.

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Zwei Minuten später das umgedrehte Bild: Terodde kommt in einer Umschaltsituation an den Ball, schickt Vindheim, und der Norweger drischt den Ball ins Tor. Für den 26-Jährigen war es das perfekte Debüt im Trikot der Königsblauen. Der Nationalspieler war erst am 10. Januar vom tschechischen Spitzenklub Sparta Prag verpflichtet worden.

„Ich hätte mir keinen besseren Start erträumen können, ich bin einfach froh, dass ich dem Team mit meinen Flanken helfen konnte“, sagte Vindheim bei Sky: „Wir haben alle Chancen aufzusteigen, das ist das Ziel des Klubs und mein persönliches Ziel.“

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte nahm Schiedsrichter Arne Arnink einen zuvor gegebenen Handelfmeter für Schalke nach Videobeweis wieder zurück. Kurz nach Wiederanpfiff versetzte der Bundesliga-Absteiger den Gastgebern dann den nächsten Rückschlag. Der eingewechselte Latza stand im Strafraum genau richtig und musste nach einer Vorarbeit von Pieringer nur den Fuß zum dritten Tor hinhalten.

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Der 32-Jährige durfte zwölf Minuten später noch einmal, per Kopf traf Latza völlig unbedrängt nach Flanke von Vindheim. Pieringer schoss auch noch sein zweites Saisontor, nachdem abermals Vindheim den Ball in den Strafraum gebracht hatte. Damit hatte der Norweger drei Treffer vorbereitet und einen selbst erzielt – eine herausragende Ausbeute.

Durch den ersten Sieg seit sechs Wochen liegt Schalke (34 Punkte) nun auf Rang vier und bildet mit Werder Bremen auf Relegationsplatz drei (35) und dem fünftplatzierten Hamburger SV (34) ein prominentes Verfolgerfeld. Ganz vorne stehen Darmstadt 98 (39) und der FC St. Pauli (37).

Quelle: dpa/sid
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