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Kurioses im TV

Sportschau-Panne vor der Bayern-Niederlage

Aktualisiert am 08.12.2019
 - 10:11
Matthias Opdenhövel verriet den Ausgang des Bayern-Spiels vorab.
Manche Zuschauer der ARD-Sportschau wissen nicht, wie die Partien ausgegangen sind. Blöd, wenn das vor dem Beitrag verraten wird. Es ist nicht das erste Mal, dass Matthias Opdenhövel etwas sagt, das nicht für alle zu hören sein soll.

Die ARD hat für eine nicht alltägliche Panne in der Sportschau um Entschuldigung gebeten. In der Sendung am Samstag verriet Moderator Matthias Opdenhövel versehentlich schon vor dem angekündigten Beitrag zum Spitzenspiel Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München den Ausgang. „Leider gab es in der Sportschau am Samstag einen technischen Fehler und der Ausgang der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München wurde verraten. Wir bitten das zu entschuldigen“, twitterte der öffentlich-rechtliche Sender. Sportschau-Moderator Opdenhövel schrieb: „Sorry für Spoiler, da hat wohl jemand mein Mikro offen gelassen.“

Was war passiert? Nach der Ankündigung des Spielberichts zur Partie Gladbach gegen Bayern (2:1) und zu Beginn der Werbepause war Opdenhövel mit den Worten zu hören: „Für den Bau der Sendung war dieser Sieg jetzt nicht schlecht und sein ganzes Getease.“ Dumm nur: Zu dem Zeitpunkt war das Mikrofon des Moderators auf laut gestellt. Das Getease war unter anderem ein kurz vor der Werbepause eingespieltes Interview mit Gladbach-Legende Berti Vogts, in dem der 72-Jährige über die Meisterschaftschancen der Borussia im Falle eines Siegs gegen die Bayern spricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass etwas von Opdenhövel gesendet wird, das eigentlich nicht für die Zuschauer gedacht war. Bei der WM 2014 blieb das Mikrofon ebenfalls offen. Nach dem deutschen Vorrundenauftakt gegen Portugal war der Moderator im Livestream der ARD zu hören, als er auf die Bekanntgabe des Spielers des Spiels wartete. Als die Redaktion ihm den dreifachen Torschützen Thomas Müller mitteilte, fragte er zurück: „Ist das offiziell, 'Man of the Match'? Ja, du weißt ja nie bei den schwindeligen Fifa-Flöten.“ Darauf spielte Opdenhövel nun auch an, als er seinen Tweet zum aktuellen Fall mit „FIFA Flöten reloaded“ beendete.

Quelle: tora./dpa
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