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Scharfe Kritik an Bolsonaro

„Was ist das für ein Präsident? Wie kann man so etwas sagen?“

Aktualisiert am 01.08.2020
 - 10:31
Umstritten bei seinen Landsleuten auch im Ausland: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro
Giovane Elber, früherer Profi des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München, findet deutliche Worte in Richtung seines Präsidenten. Vor allem eines macht dem ehemaligen brasilianischen Nationalspieler große Sorgen.

Der ehemalige Bayern-Star Giovane Elber (48) hat den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro für dessen Umgang mit der Corona-Pandemie kritisiert. „Er geht ohne Maske raus, umarmt Menschen und behauptet, das sei einfach eine Grippewelle. Das Schlimmste war, dass er gesagt hat: Es werden sehr viele Leute sterben, aber da müssen wir durch. Was ist das für ein Präsident? Wie kann man sowas sagen?“, sagte der frühere Spitzenstürmer des deutschen Fußball-Rekordmeisters der „Passauer Neuen Presse“ im Interview.

„Ich mache mir Sorgen um meine Familie. Aber auch um die ärmeren Menschen, die in Favelas wohnen, die leben auf engstem Raum und haben kein Geld für eine gute Versorgung. Wer nicht privatversichert ist in Brasilien, der ist geliefert. Wir können nur hoffen, dass schnell ein Impfstoff kommt“, sagte Elber.

FC Bayern will das Triple

Elber stammt aus Londrina im Bundesstaat Parana. Der ehemalige brasilianische Nationalstürmer war von 1997 bis 2003 für die Bayern aktiv und gewann mit den Münchnern 2001 die Champions League. Sein ehemaliger Verein will nun wieder den Titel in der Königsklasse holen. Nach einem 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Chelsea steht am 8. August in München das Rückspiel gegen die Londoner an.

„Die Spieler waren im Urlaub, haben abgeschaltet und müssen jetzt wieder von Null auf Hundert hochfahren“, sagte Elber, der Marken-Botschafter seines früheren Vereins ist. „Ich glaube aber, dass Hansi Flick das gut hinbekommen wird. Das hat ja auch nach der Corona-Pause sehr gut funktioniert. Die Mannschaft war sofort da.“

Den dritten Titel und damit das zweite Triple der Vereinsgeschichte hält der 48-jährige für machbar: „Das ist das Ziel. Aber es muss alles passen.“ Nach dem Hinspielerfolg geht Elber fest vom Einzug ins Viertelfinale aus, warnt aber vor dem abgewandelten Spielmodus beim Finalturnier in Lissabon (ab 12. August): „Dann hast du Barcelona oder Neapel, da entscheidet ein Spiel. Wenn du verlierst, fliegst du sofort nach Hause.“ Der übliche Modus mit jeweils einem Hin- und Rückspiel ist wurde diesem Sommer wegen der durch die Corona-Pandemie verschobenen Champions-League-Endrunde durch einen Modus mit lediglich einem entscheidenden Duell ab den Viertelfinals ersetzt.

Quelle: jaeh./dpa/sid
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