FAZ plus ArtikelJamal Musiala und Florian Wirtz

Die beiden deutschen Freestyle-Fußballer

Von Christopher Meltzer und Daniel Theweleit
17.10.2021
, 12:32
Jamal Musiala (links) und Florian Wirtz beim Training mit der Nationalmannschaft.
Jamal Musiala und Florian Wirtz stehen als 18-Jährige für die Zukunft der DFB-Elf. Weil sie etwas haben, was dem deutschen Nachwuchs sonst fehlt: Bolzplatzmentalität. Ihr Weg aber war unterschiedlich.
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Am späten Montagabend, als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Stadion in Skopje schon 3:0 gegen Nordmazedonien führt, stürmen zwei Jungs mit weißen Trikots und schwarzen Hosen in den Strafraum. Der eine steuert den Ball mit dem rechten Fuß vors Tor, der andere rennt neben ihm her. Der eine schießt den Ball mit dem rechten Fuß ins Tor, der andere rennt hinter ihm her. Der eine ist 18 Jahre und 227 Tage alt, der andere 18 Jahre und 161 Tage. Der eine ist die Zukunft, der andere auch.

An diesem Abend in Skopje, an dem sich die Nationalmannschaft mit einem 4:0 einen Startplatz für die Weltmeisterschaft 2022 schnappt, kann man für ein paar Minuten in die Zukunft des deutschen Fußballs schauen. So, wie sie über die Turniere 2022 in Qatar und 2024 in Deutschland hinaus aussehen könnte. Und so, wie sie Oliver Bierhoff offenbar nicht hat kommen sehen.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Meltzer, Christopher
Christopher Meltzer
Sportkorrespondent in München.
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